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	<title>Absinthe Duplais</title>
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	<description>authentischer Absinthe</description>
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		<title>Absinthe Zubereitung</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 08:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Absinthe]]></category>

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		<description><![CDATA[Methode ohne Zucker Gießen Sie etwa 2 bis 4 cl Absinthe in ein Glas und verdünnen dann je nach Geschmack mit eiskaltem Wasser in einem Verhältnis von 1:1 bis 1:5. Beachten Sie dabei, daß Sie das Wasser in einem dünnen Strahl und aus einer entsprechenden Höhe ins Glas gießen. Es darf ruhig etwas spritzen. Dadruch bekommt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong><a href="http://www.duplais.de/wp-content/uploads/2012/01/gruppe.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-283" title="Absinthe Zubereitung" src="http://www.duplais.de/wp-content/uploads/2012/01/gruppe-298x300.jpg" alt="" width="298" height="300" /></a>Methode ohne Zucker<br />
</strong>Gießen Sie etwa 2 bis 4 cl Absinthe in ein Glas und verdünnen dann je nach Geschmack mit eiskaltem Wasser in einem Verhältnis von 1:1 bis 1:5. Beachten Sie dabei, daß Sie das Wasser in einem dünnen Strahl und aus einer entsprechenden Höhe ins Glas gießen. Es darf ruhig etwas spritzen. Dadruch bekommt der Absinthe noch etwas Luft und kann sein volles Aroma entfalten. Gleichzeitig wird auf diese Weise eine perfekte Trübung gewährleistet.</div>
<div></div>
<div><strong>Methode mit Zucker</strong><br />
Wenn Sie möchten, können Sie Ihren Absinthe auch mit Zucker etwas süssen. Aber nicht jeder Absinthe eignet sich für diese Methode. Mezerierte, bittere Sorten eignen sich mehr, als süssliche Sorten wie z.B. Kübler.</div>
<div>Man beginnt wieder wie gehabt, indem man 2 bis 4 cl Absinthe in ein Glas gießt. Dann positioniert man einen Absinthelöffel auf das Glas und legt ein halbes bis ein ganzes Stück Würfelzucker auf den Löffel. Zunächst gießt man nur soviel Wasser auf den Zucker, daß dieser völlig getränkt ist. Dadurch wird er leicht porös und löst sich später leichter auf. Nach einer Weile gießen sie erneut Wasser über den Zucker ins Glas. Wenn sich der Zucker auflöst fahren Sie fort, bis das Glas zur gewünschten Höhe gefüllt ist. Sollte der Würfelzucker noch nicht völlig aufgelöst sein, können Sie ihn mit dem Absinthelöffel einfach im Glas verrühren.</div>
<div></div>
<div><strong>Methode mit Absinthefontaine</strong><br />
Besonders stilvoll läßt sich Absinthe mit einer Absinthefontaine zubereiten. Dabei ersetzt die Fontaine die Wasserkaraffe. Anstatt das Wasser mit der Karaffe ins Glas zu gießen, stellen Sie die mit 2 bis 4 cl Absinthe gefüllten Gläser unter die Hähnchen der Fontaine. Die Fontaine sollte mit eiskaltem Wasser und reichlich Eiswürfeln gefüllt sein. Dann öffnen Sie das Hähnchen über dem Glas soweit, daß das Wasser langsam ins Glas tröpfelt. Speziell, wenn man Absinthe in einer Runde genießt, sorgt diese Zubereitungsmethode für entsprechendes Ambiente.</div>
<div>Lassen Sie die Fontaine am Ende des Abends einfach stehen und waschen Sie sie am nächsten Tag, wenn alle Eiswürfel geschmolzen sind, denn größere Temperaturunterschiede können der Fontaine schaden!</div>
<div></div>
<div><strong>Methode mit Feuer<br />
</strong></div>
<div>Als vor einigen Jahren Tschechischer Absinthe in England wieder populär wurde, kam eine ganz spezielle Methode auf: Nehmen Sie ein leeres Glas, legen Sie einen Absinthelöfel auf das Glas und legen einen Würfelzucker auf den Löffel. Dann gießen Sie Absinthe über den Zucker ins Glas. Jetzt zünden Sie den Zucker and und warten bis er karamelisiert. Löschen Sie mit Wasser ab und verrühren Sie die Zuckerreste.</div>
<div></div>
<div>Ich hatte die Gelegenheit eine Gruppe Schweizer aus dem Val de Travers (dem Ursprung des Absinthes) zu beobachten, denen dieses Feuerritual vorgeführt wurde. Noch niemand hatte soetwas vorher gesehen. Es gibt auch nirgendwo historische Aufzeichnungen, daß Absinthe im 19. Jahrhundert so zubereitet wurde. Es handelt sich also nur um eine Showeinlage, die bei Kennern absolut verpöhnt ist.</div>
<div><strong>Cocktails</strong></div>
<p>Es gibt eine ganze Reihe Cocktails mit Absinthe. Da Anis aber recht dominant ist, sollte man erstmal etwas üben, bevor man seinen Gästen etwas vorsetzt. Hemingway schätzte beispielsweise einen einfach zuzubereitenden Cocktail, den er &#8220;Death in the afternoon&#8221; nannte. Dabei wird Absinthe anstatt mit Wasser, mit Champagner verdünnt wird.</p>
<div></div>
<div><strong>Pur trinken</strong></div>
<div>Absinthe wurde ursprünglich als Aperitif serviert &#8211; also als Appetitanreger vor dem Essen. Ganz so streng braucht man das aber nicht zu sehen. Man kann Absinthe selbstverständlich auch zu allen anderen Gelegenheiten genießen. Da die meisten Sorten aber einen sehr hohen Alkoholgehalt haben, ist von einem Genuß pur dringend abzuraten. Zudem entfalten sich viele Aromen erst nach Wasserzugabe.</div>
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		<title>Oliver Matter</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 21:41:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Personalie]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der E. Luginbühl-Bögli Aarberg zur Matter-Luginbühl AG Kallnach Das Urprodukt der heutigen Matter- Luginbühl AG ist der Martinazzi Bitter. Dieser Italienisch-Bitter wurde erstmals 1864 in Turin hergestellt. 1928 erwarb der Firmengründer Ernst Luginbühl-Bögli von Aarberg das Rezept für die Martinazzi Herstellung in der Schweiz. Damit wurde der erste Schweizer Bitter Aperitif hergestellt. An der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_263" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.duplais.de/wp-content/uploads/2012/01/DSC_0021.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-263" title="Oliver Matter" src="http://www.duplais.de/wp-content/uploads/2012/01/DSC_0021-150x150.jpg" alt="Oliver Matter" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Oliver Matter</p></div>
<p><strong>Von der E. Luginbühl-Bögli Aarberg zur Matter-Luginbühl AG Kallnach</strong></p>
<p>Das Urprodukt der heutigen Matter- Luginbühl AG ist der Martinazzi Bitter. Dieser Italienisch-Bitter wurde erstmals 1864 in Turin hergestellt. <strong>1928</strong> erwarb der Firmengründer Ernst Luginbühl-Bögli von Aarberg das Rezept für die Martinazzi Herstellung in der Schweiz. Damit wurde der erste Schweizer Bitter Aperitif hergestellt.</p>
<p>An der Weltausstellung 1934 in Chicago kam sein Martinazzi Bitter international zu grossen Ehren. Aus rechtlichen Gründen musste das Getränk unter dem Namen „Will Tell“ verkauft werden. (Mit nach Chicago schickte der Firmengründer auch seine 18-jährige Tochter Johanna, mit dem Hintergedanken, dass deren Liaison mit einem Lehrer ein Ende finden würde. Sein Plan ging auf und sie heiratete später einen Arzt.)</p>
<p><strong>1934</strong> wurde zum ersten Mail der Ausstellungszug durch die Schweiz unter dem Motto „die gute Schweizer Ware“ realisiert. Die Firma Luginbühl Bögli war dort mit dem Martinazzi Bitter und dem Fernet Lugga vertreten. Vom 2. Mai bis 27. Juli 1936 fuhr zum zweiten Mal genannte Ausstellungszug durch die Schweiz. Auf dieser Tournee präsentierte sich unter anderen die Firma Wander mit einer Ovomaltine Bar. Die Firma Luginbühl-Bögli ihrerseits empfing die Gäste in der Martinazzi Bar. Diese Wanderausstellung stand unter dem Motto „Schweizer Ware kaufen heisst Arbeitsplätze schaffen“. Ein Slogan der auch heute noch Bestand hat! In Kreuzlingen besuchte der bekannte Kräuterpfarrer Joh. Künzli die Martinazzi Bar und schrieb anschliessend in das Tagebuch: „Martinazzi ist sehr gesund“. Und bei jedem Halt des Zuges schrieb der Stationsvorstand eine kurze Widmung in das Bar-Tagebuch. Dieses Zeitdokument ist heute noch vorhanden und kann in der Brennerei in Kallnach angeschaut werden.</p>
<p><strong>1947</strong> erwarb Ernst Luginbühl- Bögli das Bauerngut Löhr in der Nähe von Seedorf im Kanton Bern. Dort kultivierte er für die Brennerei eine alte Pflaumensorte, eine damals schon fast vergessene Frucht im Berner Seeland und gab der Frucht den Namen Löhrpflümli. Diese Pflaume findet man heute in Österreich und Deutschland wo sie als speziell feine und süsse Brennpflaume geschätzt wird. Das Löhrpflümli geniesst heute in Europa unter den Schnapsbrenner den Ruf eines der Besten zu sein. Den Bauernhof in der Löhr baute er zu einem Mustergut aus, das Dank seinem erstklassigen Viehbestand schweizweit bekannt wurde. In der „Löhrstube“ bewirtete er seine Besucher und Freunde – darunter auch Alt-Bundesrat Rudolf Minger. Viele Geschäfte wurden dabei auch bei einem Glas Martinazzi getätigt.</p>
<p>Am 1. September <strong>1951</strong> wurde erstmals die Bernische Ausstellung, kurz BEA, eröffnet. Ernst Luginbühl Bögli war einer der 160 ersten Aussteller.</p>
<p>Ende der 50iger Jahre wurde die E. Luginbühl-Bögli Aarberg (ELBA) in die 2. Generation an die beiden Söhne Paul und Hans übergeben. Daraus enstand die E. Luginbühl-Bögli &amp; Söhne, Aarberg. Der Firmengründer Ernst Luginbühl hat jedoch bis zu seinem Tode 1969 tatkräftig mitgeholfen und die Söhne unterstützt.</p>
<p>In der 3. Generation wurde die Firma – bestehend aus Bauerngut, Restaurant, Brennerei und Ladengeschäft mit Weinhandel – aufgeteilt. Obwohl eigentlich niemand mehr die Schnapsbrennerei weiterführen wollte, erklärten sich schliesslich <strong>1985</strong> Elsbeth (Enkelin) und Christian Matter-Luginbühl sich bereit, die Distillerie mit den langjährigen Angestellten zu übernehmen. 1990 trat Sohn Oliver in die Firma ein und 1996 wurde die Brennerei von Aarberg nach Kallnach verlegt.</p>
<p>Im Jahr <strong>2005</strong> wurde die Firma an Sohn Oliver Matter übergeben. Er führt nun die Erlebnisbrennerei Matter-Luginbühl AG mit seiner Frau Nicole bereits in 4. Generation. In der Erlebnisbrennerei werden weiterhin die traditionellen Spezialitäten, sortenreine Edelbrände, die Aperitifs Martinazzi (heute sind wir weltweit die Einzigen, die den „Italiener aus dem Seeland“ produzieren) und Absinthes hergestellt.. Gruppen können einen Absinthe-Brennkurs besuchen oder die Brennerei besichtigen. (Nach dem fast 100jährigen Absinthverbot in der Schweiz hat der Bundesrat den Wermutschnaps den anderen Spirituosen gleichgestellt und per 1. März 2005 die Legalisierung von Absinth in Kraft gesetzt.)</p>
<p>Oliver Matter hat sich von diesem Zeitpunkt an auf die Reproduktion von alten Absinthrezepturen spezialisiert. Der erste Absinthe aus dem Hause Matter-Luginbühl AG wurde der Kallnacher Absinthe.</p>
<p>Die Rezeptur dafür hatte Urgroßvater Ernst Luginbühl-Bögli durch einen kuriosen Tauschhandel mit einem Bauern aus dem Val de Travers erhalten. Durch sein Hobby, die Viehzucht, kam es, dass er einem Uhrenfabrikanten und Viehzüchter im Jura eine hochprämierte Kuh gegen Golduhren für seine Töchter und Schwiegertöchter eintauschte. Bei so einem „Kuhhandel“ wurde ein originales Absintherezept aus dem Val-de-Travers, das er aber von Gesetzes wegen gar nicht benutzen durfte, in den Kaufpreis eingehandelt. Der Wert dieses Handels kann erst heute richtig beurteilt werden.</p>
<p><iframe width="640" height="480" src="http://www.youtube.com/embed/A04QqlYvTw8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Kaum war dieses Produkt auf dem Markt ergaben sich interessante Kontakte zu zwei Händlern aus dem Ausland – ABSINTHE.DE aus Deutschland und Liqueurs de France aus England.</p>
<p>In Zusammenarbeit mit Markus Lion entwickelte Oliver Matter die Absinthe Duplais-Serie, bestehend aus Verte, Blanche und Balance. Die Qualität dieser Produkte hat 2006 mehrere professionelle Jurys überzeugt, so dass das Team Matter/Lion für Absinthe Duplais Verte die Goldmedaille mit Best in Class Wertung der International Wine and Spirits Competition erhielt, sowie vom Schweizer Schnapsforum zum Absinthe des Jahres gewählt wurden. In Deutschland steht Absinthe Duplais Verte in dem Markenkatalog auf Platz 1.</p>
<p>Anfang Mai <strong>2007</strong> war der erste Absinthe Brevans aus der neuen Absinthe-Serie erhältlich. Auch bei der neuen Serie werden die Etiketten von internationalen Künstlern gestaltet. Für die erste Brevans-Etikette konnten wir den berühmten schweizer Künstler H.R. Giger gewinnen, der uns eines seiner bekanntesten Werke zur Verfügung stellt. Brain Salad Surgery II entstand 1973 und wurde ursprünglich für das gleichnamige Emerson Lake &amp; Palmer Album verwendet. Es strahlt eine einzigartige, faszinierende Ruhe aus, die uns vom ersten Anblick an in Bann gezogen haben. Der zweite Absinthe Brevans wurde 2009 mit einer Etikette des Künstlers Austin Osman Spare realisert.</p>
<p>Bei einem Treffen mit dem Musiker Marilyn Manson im Jahr 2005, schlug Markus Lion vor, einen eigenen Absinthe für Manson zu entwickeln. Zahlreiche Muster wurden von Oliver Matter nach Kalifornien geschickt um von Manson kommentiert zu werden. Die endgültige Rezeptur von Mansinthe stand im April 2007 fest.</p>
<p><iframe width="640" height="480" src="http://www.youtube.com/embed/A04QqlYvTw8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Im Juni 2007 wurde Mansinthe zunächst als Prototype 35 und als limitierte Sonderauflage, einem kleinen Kreis zugänglich gemacht. Am Freitag, den 13. Juli 2007, wurde der Vertrag mit Marilyn Manson unterschrieben und die Produktion konnte beginnen.</p>
<p>Zielsetzung war von Anfang an, ein klassischer, aus Kräutern destillierter Absinthe, ohne künstliche Farbstoffe und ohne Zucker. Ein Produkt, das Absintheliebhaber zu schätzen wissen, welches aber in erster Linie Neueinsteiger anspricht. Das Erfolgsgespann ABSINTHE.DE &amp; Matter-Luginbühl AG haben mit diesem Absinthe eindrücklich bewiesen, daß man auch für kleines Geld einen hervorragenden Absinthe produzieren und weltweit vertreiben kann. Die Goldmedaille am World Spirits Competition 2008 in San Francisco (USA), hat uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.</p>
<p>Im Mai 2010 wurde an einer Messe der neueste Absinthe „Nouvelle Vague“ einem breiteren Publikum vorgestellt. Die Etikette dafür hat uns der Künstler Gottfried Helnwein zur Verfügung gestellt. Am IWSC 2010 in London wurde dieser Absinthe mit der Silbermedaille und Best in Class ausgezeichnet.</p>
<p>Seit Ende <strong>2008</strong> sind drei unserer Absinthes auf dem amerikanischen Markt erhältlich. Für diese Zusammenarbeit mit einem amerikanischen Importeur mussten wir versicherungstechnisch eine neue Firma (Oliver Matter AG) gründen.</p>
<p><strong>August 2010</strong>. Das neueste Produkt aus dem Hause Matter ist eine Reproduktion des Urrezeptes des Martinazzi welches wir im Auftrag unseres amerikanischen Importeurs Tempus Fugit Spirits unter dem Namen „Gran Classico Bitter“ herstellen. Gran Classico Bitter ist ein reines Naturprodukt ohne Zugabe von Farb- und Aromastoffen. Komplex, erfrischend bittersüss, kann Gran Classico Bitter vielseitig  serviert werden. Traditionell italienisch mit eiskaltem Soda, nach französischer Art mit hellem Bier, oder als Bestandteil von historischen wie auch modernen Cocktails.</p>
<p>Damit ist das Urprodukt unserer Firma seit 1934 erstmals wieder auf dem amerikanischen Markt erhältlich. Oliver Matter führt somit fort, was sein Urgrossvater begonnen hat und dabei seine Leidenschaft für ursprüngliche, aromatische und natürlich hergestellte Bitter neu entdeckt.</p>
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		<title>Pierre Duplais</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 14:54:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Pierre Duplais lebte im 19. Jahrhundert und war Brennmeister. Er schrieb quasi die Bibel für viele Generationen von Brennern. Sein Buch &#8220;Traité de la fabrication des liqueurs&#8221; erschien 1855 zum ersten mal und wurde bis 1900 in 7, immer wieder überarbeiteten und erweiterten Auflagen gedruckt. Während vergleichbare Bücher von Bedel und Brevans eher allgemeingültig daher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.duplais.de/wp-content/uploads/2012/01/Duplais-Titel.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-200" title="Duplais" src="http://www.duplais.de/wp-content/uploads/2012/01/Duplais-Titel-173x300.jpg" alt="" width="173" height="300" /></a>Pierre Duplais lebte im 19. Jahrhundert und war Brennmeister. Er schrieb quasi die Bibel für viele Generationen von Brennern.</p>
<p>Sein Buch &#8220;Traité de la fabrication des liqueurs&#8221; erschien 1855 zum ersten mal und wurde bis 1900 in 7, immer wieder überarbeiteten und erweiterten Auflagen gedruckt. Während vergleichbare Bücher von Bedel und Brevans eher allgemeingültig daher kamen, waren die Veröffentlichungen von Duplais und Fritsch wissenschaftlich und technisch aufgebaut.</p>
<p>Grundsätzlich war es im 19. Jahrhundert wohl üblich, Rezepte von den oben genannten Autoren als Basis zu verwenden, sie aber für eigene Zwecke leicht anzupassen. Ohne das im Vorfeld zu wissen, gingen Oliver Matter und ich 2005 bei der Entwicklung des Absinthe Duplais Verte exakt so vor.</p>
<p>Der Titel des 16. Kapitels des ersten Bandes lautet: &#8220;<strong>Des extraits d&#8217;Absinthe es des divers spiriteux aromatiques</strong>&#8220;. Hier findet man eine ganze Reihe Absinthe Rezepturen:</p>
<p>Beispiel:</p>
<p><strong>Absinthe Ordinaire</strong></p>
<p>Grande Absinthe s`che et mondée&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. 2 kilog. 500gr.<br />
Hysope fleurie sèche&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; 500 grammes.<br />
Mélisse citronnée sèche&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; 500 grammes.<br />
Anis verte pilé&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. 2 kilogrammes.<br />
Alcool à 85 degreés&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. 16 litres</p>
<p>Faire infuser le tout das la cucurbite pendant vigt-quatre heures, ajouter 15 litres d&#8217;eau et distiller avec precaution pour retirer 15 litres de produit, aux quels on ajoute:</p>
<p>Alcool à 85 degrés&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; 40 litres.<br />
Eau commune&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; 45 litres.</p>
<p>Produit: 100 litres à 46 degrés; melanger et laisse reposer. La filtration n&#8217;est pas nécessaire pour les absinthes. Après un repost de quarante-huit heures elles s&#8217;éclairecissent d&#8217;elles-même.</p>
<p>Sicherlich ein Beispiel für einen &#8220;Basis Absinthe&#8221;, der wenig aufregend ist.</p>
<p>Kapitel 9 des zweiten Band bietet die wesentlich spannenderes Absinthe an &#8211; der Titel lautet: &#8220;<strong>Des extraits s&#8217;Absinthe Suisse</strong>&#8221;</p>
<p>Les extraits d&#8217;absinthe suisse forment aujourdhui (1876) l&#8217;object d&#8217;un commerce considérable et d&#8217;une fabrications spéciale. Pontarlier, Montpellier et Lyons sont les villes où il s&#8217;en fabrique de très-grandes quantités; nous allons  faire connaître le genre de fabrication de chacune de ces localités, en prenant pour example, ainsi que nous l&#8217;avons fait pour les liqueurs, la fabrication de 1 hectolitre d&#8217;absinthe suisse.</p>
<p><strong>Absinthe Suisse de Pontarlier</strong></p>
<p>Grande Absinthe sèche et mondée&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. 2 kilog. 500 gr.<br />
Anis vert&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; 5 kilogrammes<br />
Fenouil de Florence&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. 5 kilogrammes<br />
Alcool à 85 degrés&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; 95 litres</p>
<p>Fair macérer das le bain-marie, pendant douze heures au moins, les ingrédients avec l&#8217;alcool , ajouter 45 litres d&#8217;eau au moment de distiller, luter l&#8217;alambic et procéder à la distillation pour retirer 95 litres d&#8217;esprit parfumé. Continuer afin d&#8217;obtenier tous les flegmes, qui seront mis à part et serviront pour un autre operation.</p>
<p>On obtenier la couleur verte de la manière suivant:</p>
<p>Petite absinthe sèche et mondée&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. 1 kilogramme.<br />
Hysope (sommités sèches et fleures)&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; 1 kilogramme.<br />
Mélisse citronné sèche et mondée&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. 500 grammes.<br />
Esprit parfumé (produit de la distillation)&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;. 40 litres</p>
<p>Diviser ou couper la petite absinthe; reduire en poudre dan un mortier, à l&#8217;aide du pilon, l&#8217;hysope et la mélisse: mettre le tout au bain-marie avec l&#8217;esprit parfumé et luter immédiament; chauffer ensuite doucement de manière à ne produire qu&#8217;une chaleur modérée et graduée, et, aussitôt que l&#8217;on ne pourra plus tenier la main sur le haut du chapiteau, retirer vivement le feu qui se trouve sous l&#8217;alambic, afin d&#8217;éviter que le liquide ne vienne à distiller. Laisser refroidir complétement avant de retirer le bain-marie de la cucurbite, puis passer le liquide coloré à travers un tamis de crin, et faire égoutter les plantes; ajouter ce produit aus 55 litres d&#8217;esprit parfumé qui on été min en réserve, et rédruire a 74 degrés avec 5 litres d&#8217;eau afin de compéter les 100 litres.</p>
<p>Wie man schön sehen kann, beschränkt sich die Ausgangsrezeptur auf die drei Hauptzutaten für einen Absinthe (Wermut, Anis und Fenchel) und erst über die Koloration kommt die Finesse ins Produkt. Bei insgesamt 6 verschiedenen Kräutern kommt eine ausgesprochen kräftiger, gefälliger Absinthe heraus.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Über uns</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 13:37:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Firma wurde im Winter 2000 von Markus Lion gegründet. Die erste Firmierung „La Fee Verte“ wurde nach 2,5 Jahren aufgegeben um mit der neuen Firmierung &#8220;Absinthvertrieb Lion&#8221; deutlich zu machen, was der eigentliche Zweck der Firma ist. Im Sommer 2007 wurde die Firmierung in ABSINTHE.DE geändert, um international mit einem einzigen Namen aufzutreten. Als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.duplais.de/wp-content/uploads/2012/01/markus.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-185" title="markus lion" src="http://www.duplais.de/wp-content/uploads/2012/01/markus.jpg" alt="" width="350" height="358" /></a>Die Firma wurde im Winter 2000 von Markus Lion gegründet.</p>
<p>Die erste Firmierung „La Fee Verte“ wurde nach 2,5 Jahren aufgegeben um mit der neuen Firmierung &#8220;Absinthvertrieb Lion&#8221; deutlich zu machen, was der eigentliche Zweck der Firma ist. Im Sommer 2007 wurde die Firmierung in ABSINTHE.DE geändert, um international mit einem einzigen Namen aufzutreten.</p>
<p>Als die Presse im Frühjahr 2001 auf uns aufmerksam wurde, begann der Boom. Der Absinthhype war voll im Gange. In den ersten 2,5 Jahren lief alles noch sehr klein und „nebenher“. Mit nur 10 Artikeln aus Spanien und Deutschland begannen wir den Vertrieb. Schnell kamen Absinthe aus Frankreich, Spanien, Deutschland und einiges an Zubehör dazu.  Im März 2002 hatten wir mit Kübler 45 den ersten Schweizer Absinthe im Programm. Nur zwei Monate später präsentierten wir als erster in Deutschland den aus Pontarlier stammenden Absinthe Francois Guy. Die ebenfalls aus Pontarlier stammenden Absinthe der Brennerei Pernot kamen im Juni dazu. Das Produktspektrum wurde in der folgenden Zeit konsequent ausgebaut, wobei besonders auf Topqualität Wert gelegt wurde.</p>
<p>Im Frühjahr 2003 wurde aus dem Nebenerwerb ein Vollerwerb. Damit einher ging eine Professionalisierung der gesamten Dienstleistung. Im Sommer 2003 wurde uns vom Zoll ein offenes Branntweinsteuerlager genehmigt. Der Betrieb wuchs. Im Juli 2004 erhielten wir nach langen Verhandlungen die Exklusivvertriebsrechte für Jade Absinthe von Ted Breaux. Jade Nouvelle Orleans bekam so viele Vorschusslorbeeren, daß ihn ein deutsches Absintheforum noch vor Produkteinführung zum Absinthe des Jahres wählte &#8211; und nach Produkteinführung diese Auszeichnung ausdrücklich bestätigte&#8230;</p>
<p>Am 1. März 2005 fiel endlich das Absintheverbot in der Schweiz. Damit kamen viele ehemalige Schweizer Schwarzbrenner auf den Markt. Wesentlich interessanter war für uns aber die Zusammenarbeit mit einer professionellen Brennerei. Die Fa. Matter-Luginbühl AG fiel uns mit ihrem exzellenten Kallnacher Absinthe auf. In Kallnach stießen wir sofort auf großes Interesse, eigene Produkte zu entwickeln. Daraus entstand Absinthe Duplais Verte, für den wir im Juli 2006 von der Internaional Wine &amp; Spirits Competition mit der Goldmedaille und der Best in Class Wertung ausgezeichnet wurden. Im Verlauf des Jahres wurde Duplais Verte, Absinthe des Jahres in der Schweiz und führt seit dem auch die Rangliste auf Absinth-Bibel.de an. Die Duplais Serie wurde um Duplais Blanche und Duplais Balance erweitert &#8211; allesamt Rezepturen aus einem der wichtigsten Standardwerk für Brennereien im 19. Jahrhundert.</p>
<p>Das Absinthe Duplais Serie sorgte von Anfang an für großes Aufsehen, so daß es uns gelang, internationale Vertriebspartner in zahlreichen Ländern, rund um die Welt zu finden.</p>
<p>Im Herbst 2005 wurden andere Lagerräume bezogen, die den Betrieb wesentlich erleichterten. Leider stellte sich nach wenigen Monaten heraus, daß diese Räume viel zu klein waren&#8230; Ein weiterer Umzug im Frühjar 2006 war unumgänglich. Im Sommer 2007 kam nach 2 Jahren Vorbereitung der offizielle Absinthe von Marilyn Manson – Mansinthe auf den Markt. Die Idee entstand bei einem Treffen mit dem Künstler im Sommer 2005 in Basel. Manson nahm bei der Entwicklung aktiv teil, in dem er uns telefonisch seine Eindrücke der Prototypen, die wir ihm zugeschickt hatten, mitteilte. Aufgrund dieser Schilderungen ist es gelungen, ein Rezeptur zu entwickeln, die nicht nur Einsteigern gefällt, sondern auch bei Kennern Anerkennung findet. Die Veröffentlichung von Absinthe Mansinthe hatte auf den globalen Absinthemarkt eine stark belebende Wirkung. Im März 2008 erhielten wir von der San Francisco World Spirits Competition die Goldmedaille für Mansinthe.</p>
<p>Die Produktpalette umfasst mittlerweile etwa 200 Artikel von denen wir die meisten exklusiv in Deutschland vertreiben oder zumindest selbst importieren. Die direkte Zusammenarbeit mit den Herstellern ist uns sehr wichtig. Dadurch erfahren wir schnell, wohin die Trends gehen und können gegebenenfalls Einfluss darauf nehmen. Das Angebot umfasst Absinthe in allen Preissegmenten, so daß alle Kundenbedürfnisse befriedigt werden können. Neben Absinthe gehören dazu auch Zubehörartikel wir Gläser, eine Vielzahl von Löffeln und Fontainen. Wir bedienen Endkunden rund um die Welt, arbeiten in Deutschland mit Gastronomie, Handel und Großhandel zusammen. In zahlreichen Ländern haben wir Vertriebspartner, die unsere Produkte vor Ort vertreiben.  Für unsere gewerbliche Kunden bieten wir Absintheseminare an, bei denen entweder die Mitarbeiterschulung oder die Kundenbindung im Vordergrund steht. Wir sind überzeugt, daß Absinthe keine kurzlebige Trendspirituose ist, die nach einigen Jahren wieder vom Markt verschwinden wird. Das belegt z.B. die Tatsache, daß die EU erwägt, eine eigene Spirituosenkategorie Absinthe einzuführen. Darüberhinaus stellen wir fest, daß sich Absinthe weltweit im Markt etabliert.</p>
<p>Nicht nur weil in Teningen aulles aus den Nähten geplatzt ist, sondern auch wegen eines privaten Umzugs, ist die Firma im April 2009 nach Breisach am Rhein umgezogen. Die neuen Räume sind großzügig, hell und modern und sollten genügend Reserven für ein solides Wachstum bieten.</p>
<p>Im Herbst 2010 wird die Firma umstrukturiert. Zum bekannten Vertriebskanal ABSINTHE.DE gesellt sich LION-SPIRITS. Unter diesem Label werden Produkte vermarketet, die primär nichts mit Absinthe zu tun haben. Zunächst kommt mit Geranium Gin ein Premium Gin ins Portfolio, der bei zahlreichen internationalen Spirituosenwettbewerben gezeigt hat, was für ein großes Potential in ihm steckt. Unter dem Namen Gran Classico Bitter kommt zum selben Zeitpunkt ein klassische Turiner Bitter auf den Markt, der in den USA bereits die Barkeeper begeistert.</p>
<p>2011 war ein weiteres, erfolgreiches Jahr für LION SPIRITS / ABSINTHE.DE. Gleich zu Begin des Jahres übernahmen wir den Versand für unseren Kollegen Alandia, der über kein eigenes Lager verfügt. Die vorhandene Infrastruktur wird so noch besser genützt und da sich das Zielpublikum der beiden ehemaligen Mitbewerber unterscheidet, funktioniert das auch sehr gut. Absinthe Duplais Verte wurde vom Schweizer Schnapsforum mit 19 von 20 Punkten ausgezeichnet und von der BCB zur Spirituose des Jahres nomminiert (bis diese Leute entdeckten, das Absinthe Duplais Verte schon älter als 18 Monate ist&#8230;).</p>
<p>Markus Lion</p>
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		<title>Entstehung</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 20:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Absinthe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Idee zu einem eigenen Absinthe kam mir bereits kurz nach der Firmengründung. So wurden bereits Anfang der 2000er Jahr verschiedene Hersteller in Deutschland, Frankreich und in Spanien mit der Produktion von Prototypen  beauftragt, allerdings entsprachen die ersten Versuche nicht meinen Vorstellungen. Die Entscheidung wurde also vertagt, denn ich wollte in keinem Fall eine Kompromisslösung, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.duplais.de/wp-content/uploads/2012/01/absinthe.de_.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-285" title="absinthe.de" src="http://www.duplais.de/wp-content/uploads/2012/01/absinthe.de_.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Die Idee zu einem eigenen Absinthe kam mir bereits kurz nach der Firmengründung. So wurden bereits Anfang der 2000er Jahr verschiedene Hersteller in Deutschland, Frankreich und in Spanien mit der Produktion von Prototypen  beauftragt, allerdings entsprachen die ersten Versuche nicht meinen Vorstellungen. Die Entscheidung wurde also vertagt, denn ich wollte in keinem Fall eine Kompromisslösung, sondern einen Meilenstein! Schon damals träumte ich von der Idee, eines Tages einen legalen, Schweizer Absinthe zu vertreiben &#8211; bis 2005 musste ich mich aber gedulden, da erst zu diesem Zeitpunkt Absinthe in der Eidgenossenschaft wieder legalisiert wurde. Einen der einschlägig bekannten Schwarzbrenner aus dem Val de Travers wollte ich aber von vorne herein nicht als Partner. Was mir vorschwebte war eine professionelle Brennerei &#8211; und die fand ich kurz nach der Legalisierung.</p>
<p>Mit Oliver Matter hatte ich einen jungen, engagierten, interessierten und vor allem kompetenten Brenner gefunden, der gerade die Firma von den Eltern übernommen hatte und &#8216;hungrig&#8217; war, etwas neues zu machen. Mein Vorschlag, Absinthe so zu reproduzieren, wie er im 19. Jahrhundert hergestellt wurde, kam bei Oliver Matter gut an. Ein altes Rezeptbuch von 1876 (Duplais) lag mir bereits im Original vor, so daß wir recht schnell anfangen konnten. Die allerersten Prototypen waren zwar noch fehlerhaft, aber zeigten mir deutlich, daß ich auf dem richtigen Pfad war. Nach einigen Versuchen entschieden wir uns für ein spezielles Rezept aus dem Duplais Buch, das wir ganz leicht anpassten.</p>
<p>Für mich war Absinthe ja immer ein Getränk der Boheme, der Künstler und Freidenker gewesen. Insbesondere diese hatten ja im 19. Jahrhundert beträchtlichen Anteil daran, daß Absinthe so populär wurde. Daher war es für mich naheliegend, vorhandene Kontakte in die Künstlerszene zu nützen, um ein passendes Etikett für das erste Produkt zu finden. Aus den späten 80er, frühen 90er Jahren war mir der englische Musiker David Tibet von der Band Current 93 bekannt. Diese war zwischenzeitlich auch als Zeichner und Maler aktiv geworden und dadurch geradezu prädestiniert für ein Absinthe Etikett. Als ich meine Idee vortrug war David sehr angetan und sagte mir ein Bild zu. Einzige Bedingung war eine großzügige Spende an die John Brandburn Stiftung. Auf diese Bedingung ließ ich mich sehr gerne ein.</p>
<p>So entstand innerhalb weniger Wochen Absinthe Duplais, den wir erst später in Absinthe Duplais Verte umtauften, als andere Produkte in der Duplais Serie dazukamen. Die erste Edition bestand aus ca. 200 Flaschen a 0,5l. Das Etikett wurde auf einem Farblaserdrucker ausgedruckt. 93 dieser Flaschen landeten in einer sehr schön aufgemachten Holzbox, die zusätzlich 2 Löffel, 2 Gläser und eine exklusive Current 93 CD enthielt. Gesondert entstand von dieser Holzbox noch eine private Edition für Freunde, die auf gerade einmal 23 Stück limitiert war.</p>
<p>Etwa nach einem halben Jahr schickten wir einige Flaschen an die IWSC nach London um an deren Spirituosenwettbewerb teilzunehmen. Ich erinnere mich daran, daß mich David Nathan Meister anrief um mich mit dem Ergebnis zu schockieren: Wir hatten mit unserem Erstlingswerk doch tatsächlich die Bestwertung &#8220;Gold, Best in Class&#8221; erreicht! Weitere Top Auszeichnungen folgten und wir entwickelten unseren Absinthe Duplais weiter, so daß er kontinuierlich von unserem wachsenden Erfahrungspotential profitierte und immer noch besser wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als David Tibet seinem Freund Steven Stapleton von Nurse With Wound diese Flasche zeigte, war dieser so begeistert, daß er unbedingt auch ein Etikett für eine Absinthe Edition machen wollte. Für mich als alter Nurse With Wound Fan natürlich ein absoluter Glücksfall. Ich konnte es kaum fassen, als mir David Tibet diese Geschichte erzählte und mir Steve Stapletons Telefonnummer gab. Ein Telefonat später waren wir im Geschäft und Oliver Matter und ich begannen unseren zweiten Absinthe zu entwickeln.</p>
<p>Diesmal sollte es ein Blanche werden &#8211; einfach um eine möglichst sinnvolle Ergänzung zu haben. Wir nahmen also ein weiteres Duplais Rezept, änderten es unseren Vorstellungen entsprechend ab und kreierten einen ganz besonderen Blanche. Einen der mit Weinalkohol destilliert wurde und bei dem ein paar Kräuter verwendet wurden, die man normalerweise eher zum färben verwendet.</p>
<p>Von der Erstauflage wurde auch hier ein Teil für eine Holzbox abgezweigt, die zwei Löffel, zwei Gläser und eine exklusive CD enthielt.</p>
<p>Auch dieser Absinthe wurde von der IWSC mit einer Medaille belohnt &#8211; 2008 gab es dafür Silver, Best in Class. Das Schweizer Schnapsforum vergab eine Goldmedaille.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In einem Buch (Englands hidden Reverse) wurden David Tibet, Steven Stapleton und Peter Christopherson porträtiert. Mit David und Steve hatten wir bereits Absinthe Etiketten gemacht, daher war es nur konsequent, auch Peter Christopherson zu bitten, ein Etikett für so ein Projekt zu Verfügung zu stellen, insbesondere weil ich ein ausgesprochener Fan von TG, PTV und Coil bin. Wie die meisten Fans von Coil war auch ich sehr von Jhonn Balance plötzlichem Tod 2004 bestürzt. Aus diesem Grund war es ganz klar, das ein Absinthe, mit einem Etikett von Peter Christopherson in jedem Fall eine Hommage an Jhonn Balance sein würde. Aus diesem Grund benannte ich den Absinthe nach ihm.</p>
<p>Die Entwicklungsarbeit mit Oliver Matter begann erneut. Diesmal wollten wir einen sehr raffinierten, aber alkoholisch etwas schwächeren Absinthe, der am Ende auch etwas günstiger zu haben sein sollte, ohne dabei qualitativ schlechter zu sein. Heute weiß ich, daß uns dieser ehrgeizige Grundgedanke absolut gelungen ist. Ich bin immer wieder überrascht, wenn ich einen Duplais Balance trinke, wie harmonisch, ausgewogen und schön dieser Absinthe geworden ist.</p>
<p>Wie auch bei den Vorgängern wurde zur Produkteinführung eine limitierte Holzbox mit zwei Löffeln, zwei Gläsern und einer CD angeboten, die innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war und heute zu horrenden Preisen gehandelt wird.</p>
<p>Am 25.11.2011 verstarb Peter Christopherson völlig überraschend in seiner Wohnung in Bangkok. Er schlief ganz friedlich ein und erwachte nicht mehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich bin ausgesprochen stolz und glücklich, diese drei Absinthe mit Oliver Matter, David Tibet, Steven Stapleton und Peter Christopherson entwickelt zu haben. Diese drei sind der Grundstein &#8211; weitere sollten folgen!</p>
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		<title>Absinthe Geschichte</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 19:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Absinthe, wie wir in heute kennen, wurde in der Schweiz erfunden. In Couvet (Val de Travers) entstand etwa 1798 die erste kommerzielle Brennerei, die gerade einmal 16 Liter am Tag produzierte. Der Durchbruch ist aber den zahlreichen Brennereien im Französischen Pontarlier zu verdanken. Dort wurden bis zum Verbot 1915 enorme Mengen produziert. Aber nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.duplais.de/wp-content/uploads/2012/01/terminus.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-287" title="terminus" src="http://www.duplais.de/wp-content/uploads/2012/01/terminus.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Absinthe, wie wir in heute kennen, wurde in der Schweiz erfunden. In Couvet (Val de Travers) entstand etwa 1798 die erste kommerzielle Brennerei, die gerade einmal 16 Liter am Tag produzierte.</p>
<p>Der Durchbruch ist aber den zahlreichen Brennereien im Französischen Pontarlier zu verdanken. Dort wurden bis zum Verbot 1915 enorme Mengen produziert. Aber nicht nur dort, sondern auch in Fougerolles, Marseilles, Lyon, Paris und vielen anderen Städten Frankreichs und der Schweiz entstanden Absinthebrennereien.</p>
<p>In dieser Zeit gab es in Paris mehr Alkoholverkaufsstellen als Bäckereien&#8230; Besonders die Boheme liebte dieses Getränk, aber auch in allen anderen Gesellschaftsschichten erfreute sich der Absinthe enormer Popularität.</p>
<p>Das jähe Ende kam zwischen 1907 und 1923 in beinahe ganz Europa. Zu viele vermeintlich Absintheabhängige, Sittenverfall und ein Familiendrama mit tödlichem Ausgang, sorgte für Ablehnung auf breiter Ebene. Die Prohibition war nicht mehr aufzuhalten.</p>
<p>Dennoch überlebte Absinthe in der Schweiz durch Schwarzbrennerei. In Spanien und England war er zwar nie verboten, erreichte aber auch nicht die Popularität wie in Frankreich und der Schweiz.</p>
<p>Etwa 80 Jahre nach dem Verbot wurde Absinthe in der EU wieder zugelassen, allerdings reglementiert. Seit dem gewinnt Absinthe stetig an Popularität.</p>
<p>Zwischenzeitlich gibt es Absinthe in den unterschiedlichsten Qualitäten, Farben und Alkoholkonzentrationen. Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang, dass einige Hersteller, Absinthe nach eigenen, alten Rezepten wieder produzieren. Man kann davon ausgehen, dass sich diese Produkte nicht grundlegend von den Produkten des 19. Jahrhunderts unterscheiden.</p>
<p>Fast sensationell ist die Legalisierung des Absinthes in der Schweiz am 1. März 2005. Seit 1910 per Bundesverfassung verboten, erlebt Absinthe nun auch im Ursprungsland ein echtes Revival.</p>
<p>Wir raten ausdrücklich zu maßvollem Genuss, denn Alkohol in großen Mengen ist Gesundheitsschädlich!</p>
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